Pressebericht
Najey C.
Festliches Konzert der Stadtmusik Stockach
Die Stadtmusik Stockach lädt am Samstag, 19.12.09 um 20 Uhr zu ihrem Festlichen Konzert in die Jahnhalle Stockach ein. Unter Leitung von Musikdirektor Helmut Hubov werden berühmte Melodien großer Komponisten aufgeführt, Die aus Zoznegg stammende und heute in Konstanz lebende Künstlerin Najely C. wird als Solistin zu hören sein.
Stockacher Wochenblatt
Ein virtuoser Winterabend - Stadtmusik begeistert mit Sopranistin Najely C.
Bis auf den letzten Platz waren die Stühle in der Jahnhalle besetzt. Die Musiker stimmten die Besucher mit virtuosen Klängen auf das Weihnachtfest ein und die aus Zoznegg stammende und in Konstanz lebende Künstlerin Najely C. bereicherte das festliche Programm mit ihrer Sopranstimme und verzauberte die Zuhörerschaft mit einfühlsamem Gesang. Die vielseitig Künstlerin absolvierte ihre Gesang-, Tanz- und Schauspielausbildung an der stage school of music dance and drama in Hamburg, an der international theatre academy Stuttgart, sowie namhaften privaten Rollen- und Gesangslehrer. Gefühlvoll intonierte die zierliche Solistin "Ach ich fühls" aus Mozarts Oper die Zauberflöte und spielte mühelos auch in den höchsten Tonlagen souverän mit lauten und leisen Passagen. Bizets Habanera "l`amour est un oiseau rebelle" aus der Oper Carmen trug die Sopranistin in einem stilechten schwarzen spanischen Kleid vor. Gershwins Sumertime aus Porgy und Bess bekam durch die gelungene klassische Interpretation ihres Gesang eine ganz besondere Note. Die Solistin begeistert.
Südkurier:
Volles Haus für Stadtmusik [0]
Stimmungsvoll läutete die Stadtmusik Stockach mit ihrem festlichen Konzert die letzten Tage vor dem Weihnachtsfest ein. Musikdirektor Helmut Hubov fügte sein Blasorchester und Sopranistin Najely C. zu einem harmonisch miteinander musizierenden, glänzend aufgestellten Ganzen zusammen, welches die Zuhörer mit wunderbar sensibel musizierten Melodien faszinierte und begeisterte.
Voll besetzt bis auf den letzten Platz war die Jahnhalle beim Konzert der Stadtmusik Stockach. Ein festliches Programm und eine vielseitige Solo-Sopranistin begeisterten das Publikum.
Stockach – Der Winter hatte seinen Teil zur Atmosphäre beigetragen und weißen Puder über Stadt und Land gestreut. Und so verströmten Tannengrün und Kerzenschein selbst in der funktionellen Jahnhalle ein heimeliges Gefühl. Nur die an den Flanken sitzenden Zuhörer zogen sich alsbald ihre Mäntel wieder über die Schultern, ein kalter Luftzug strich an den Wänden entlang. Trotz der klirrenden Kälte konnten sich die Stadtmusiker über eine bis auf den letzten Platz gefüllte Halle, also über 500 Besucher, freuen.
Feierlich eröffneten die Stadtmusiker mit der Arie „Schafe können sicher weiden“ aus der „Jagd-Kantate“ von Johann Sebastian Bach das Programm, ein trotz des weltlichen Namens mit der Metapher des treuen Hirten eine christliche Botschaft verkündend.
Mit dem bekannten Präludium aus „La Traviata“ von Giuseppe Verdi leitete das Orchester in die Opernwelt. „Ach, ich fühl's, es ist verschwunden“, beginnt die Arie der Pamina aus Mozarts Zauberflöte, in der sie die verloren geglaubte Liebe Taminos beklagt. Mit ihrem eindringlichen, klaren Vortrag erschloss sich die Solistin Tamara Reichle sofort die Herzen der Zuhörer.
Das „Intermezzo sinfonico“ ist das bestbekannte Stück aus der Oper „Cavalleria rusticana“ (Sizilianische Bauernehre) von Pietro Mascagni. Die Stadtmusik musizierte mit der gebotenen verhaltenen Leidenschaft und Intensität das Stück, welches die friedliche Stimmung nach einer Messe beschreibt.
Najely C. schlüpfte dann in die Rolle der Lauretta, der Giacomo Puccini in seiner Oper „Gianni Schicchi“ die einzige wirkliche Arie in diesem Parlando-Stück anvertraut hat. Hier konnte Najely lyrischer Sopran seine homogene Klangfärbung und Beweglichkeit beweisen. Mit bekannten Melodien entführte die Stadtmusik anschließend in die Märchenwelt – und zeigte ihr vielseitiges Können: im beschwingten Walzer aus dem Ballett „Dornröschen“ von Tschaikowsky in einer Bearbeitung von Plamen Kabaktschiev federndes, akzentuiertes Spiel, und beim Abendsegen aus „Hänsel und Gretel“, Humperdincks Märchenoper in der Bearbeitung von Robert van Beringen weiche, fließende Melodienbögen.
